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Mehr über den haarigen Buchautor
Hunter ist ein ewig junggebliebener Parson Russell Terrier, Sohn einer deutschen Hundemama und eines englischen Hundepapas. Ganz klar, dass er sich auch eine ähnlich internationale Menschenfamilie aussuchte – warum eine bewährte Erfolgsformel ändern, stimmt's?
Eine persönliche Notiz zu Flynn, Trauer & generativer KI
Klein Huntermann™ entsteht und bleibt handgezeichnet. Keine generative KI.
2024, nach Hunters Tod, konnte ich kaum einen Stift halten. Flynn (unsere kleine, grummelige Quietscheente) trauerte noch viel mehr. Man sagt gern, Plastik lebe „ewig“, solange es nicht im Recycling landet. Für Flynn machte der Gedanke an sein eigenes „ewiges“ Leben den Verlust seines besten (und einzigen) Freundes nur noch schlimmer. Die Idee eines Lebens nach dem Hundetod wurde für Flynn sehr wichtig.
Aus diesem Kontext heraus entstanden seine Trost-Projekte: Matchmaker Dogs und Schutzengel-Hunde. Sie sind Flynns Umgang mit der Hoffnung, dass sein bester Freund auch nach seinem Tod noch unter uns weilt. Und da Flynn nicht zeichnen kann, bat er mich um Hilfe, für die Hunde-Motive ausnahmsweise generative KI zu testen. Ich stimmte zu, allerdings unter strengsten Auflagen: Wir würden ausschließlich jahrhundertealte, gemeinfreie Fresken und Gemälde als Referenz nehmen und jeden Zugriff auf geschützte Werke lebender und toter Künstler*innen vermeiden. Das war für mich, die ja selbst eine Künstlerin ist, nicht verhandelbar.
Damals (2024) waren die Bildergebnisse aus generativer KI noch sehr unzuverlässig. Ich habe viele Nächte damit verbracht, brauchbares Basismaterial zu generieren und diese Bilder dann zu „ent-frankensteinen“: zusätzliche Beine, Zehen, Ohren und Flügel entfernen; Anatomie, Licht und Textur reparieren; in Photoshop komponieren und übermalen, so lange, bis Flynn glücklich war. Trotz unseres KI-Experiments wurde somit jedes Motiv von Hand fertiggestellt.
Es blieb ein einmaliges Projekt. Es hat uns beide kurzzeitig abgelenkt, einiges gelehrt und uns eine kleine Insel des Trosts und der gemeinsamen Hoffnung geschenkt. Wenn dir diese Karten ein wenig Trost spenden, haben sie ihren Zweck erfüllt. Du bist nicht allein. Mögen die Hunde, die wir lieben, in unseren Herzen weiter bei uns sein.